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Caridina cf. cantonensis "Red Bee K14" - "Crown-Tail-Mosura"
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Crown-Tail-Mosura - "Red Bee K14" - (DNZ)

Die Caridina cf. cantonensis "Red Bee K14" - "Crown Tail Mosura" aus deutscher Nachzucht gehört zu den Weichwasser liebenden Arten!

Eine sehr seltene Zuchtform mit fast komplett weißem Körper und einer Kronenzeichnung im Kopfbereich
Gattungsname
Caridina
Artname
cf. cantonensis "Red Bee K14" - "Crown-Tail-Mosura"
Größe
bis 3 cm
Herkunft
deutsche Nachzuchten (ursprünglich China, Zuchtform aus Japan)
Haltungstemperaturen
18 °C bis 26 °C
Aquariengröße
ab 12 L
Futter
Algen, Fisch-, Flocken- und Garnelenfutter sowie Tabs
Vergesellschaftung
Problemlos möglich mit anderen Garnelenarten und kleineren Fischen
Wasserparameter
Erforderlicher pH-Wert: 6,0 bis 7,5, Gesamthärte des Wassers: Bis 10° dgH (Optimum bei 1-3), Karbonhärte: Bis 10° dH (Optimum bei 6)
Generationendauer
ca. 6-8 Monate
Auf Lager
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Die Mindestbestellmenge ist 2

Caridina cf. cantonensis "Red Bee K14" - auch als "Crown-Tail-Mosura" bezeichnet (nur noch der Kopfbereich ist rot gefärbt) bzw. nach der japanischen Einteilung (Grades Dreifach S) eingeteilt. Eine der seltensten Hochzuchtformen der Red Bee Garnele, mit fast komplett weißem Körper in einem strahlendem Weiß. Der Kopfbereich weist eine Kronenzeichnung auf (Crown-Tail). Möchte man diese Weichwasserarten erfolgreich vermehren, sollte den Junggarnelen feinstes Staubfutter (Biozyme, Nanozyme) zugefüttert werden. Die Temperaturen sollten bei diesen Arten etwas kühler liegen als bei Zwerggarnelen aus der Gattung Neocaridina. Wir haben gute Erfahrungen mit Temperaturen von 20 - 24° C gemacht. Auch Werte über 26° C werden eine längere Zeit vertragen. Jedoch sollten diese Maximalwerte nie länger als 4-6 Wochen gehalten werden.

Die verschiedenen Grades (K0 bis K14) dienen einer ungefähren Einteilung der Körperzeichnung in Rot und Weiß bzw. Schwarz und Weiß bei den Black Bee. Je höher der K-Wert liegt, desto geringer ist der rote Anteil (bzw. der Schwarze Anteil) und umso mehr Weiß zeigt sich. Die japanische Einteilung kommt bei uns nur bedingt zum Einsatz, da es bis zu 60 Grades gibt und diese nur etwas über den Phänotyp der jeweiligen Garnele aussagt, nicht jedoch über die Vererbung, bzw. den Genotyp.

Wie alle Bienengarnelen benötigen Bee Garnelen weiches Wasser. Der PH Wert darf gerne unter 7.0 liegen und die Carbonathärte sollte auch nicht höher als 3-4 betragen. Die Gesamthärte (GH) sollte unter 10 liegen. Sehr zu empfehlen, sind verschiedene Bodengründe (Soils, Shrimp Soil), die speziell den Bedürfnissen der Weichwasser liebenden Arten angepasst wurden. Wir führen passende Bodengründe im Shop.

Tipp: Neuen Bodengrund nie direkt in ein Becken mit Garnelen geben. Es kann unter Umständen zu einem PH-Sturz kommen (was unweigerlich zu starken Verlusten bei den Garnelen führen würde!) Besser den Bodengrund separat einige Tage wässern und erst dann in ein Becken geben.

Haltung & Beckeneinrichtung: Unabdingbar ist ein Filter. Entweder in Form eines luftbetriebenen Innenfilters mit feinem Schwamm oder eines kleinen Motorfilters. Wichtig ist den Ansaugstutzen zu sichern, damit nicht aus Versehen kleine Junggarnelen angesaugt werden und durch den Motor und dessen Turbelle zu Schaden kommen. Als Bodengrund eignen sich neben Sand und feiner Kies auch spezielle Garnelen Bodengrunde (Shrimp Soils).

Pflanzen sollten in einem Garnelenaquarium nicht fehlen! Bevorzugt weiden die kleinen Junggarnelen auf sehr feinen Moosen oder dem Süßwasser Tang, der auch schöne Rückzugsmöglichkeiten bietet. Wurzeln, hier die oftmals sehr schön verzweigten Moorkienhölzer, aber auch Garnelenbäumchen aus Ton (evt. noch mit aufgebunden Pflanzen verschönert) geben den Garnelen in der Vertikalen einen erweiterten Raum und weitere Rückzugsmöglichkeiten. Um den Pflanzen ein optimales Wachstum zu ermöglichen, sollte jedes Garnelenbecken gut beleuchtet werden. Mittlerweile bieten viele Hersteller hervorragende LED Beleuchtungen an, die zudem auch die Farben der Garnelen besonders gut zur Geltung bringen und gleichzeitig den Geldbeutel schonen!

Je nach Region variiert die Wasserqualität sehr stark. Dann kann es sinnvoll sein, neben Wasseraufbereitern (die Chlor und Schwermetalle binden) auch nach jedem Wasserwechsel eine zusätzliche Gabe von Bakterienstartern zu verwenden (wir verwenden u.a. Produkte von Femanga).

Vermehrung: Beim Kauf sollte man eine kleine Gruppe von mind. 10 Tieren erwerben, besser sind oft Gruppen von 20 oder 30 Tieren. Dabei sollten die Größen bzw. die Altersstufen ruhig unterschiedlich sein (kleinere und größere Garnelen), da dadurch auch eher ausgeschlossen ist nur Tiere aus einem Wurf zu haben (Inzuchtdepression). Sind die Werte im Aquarium gut getroffen und die Garnelen fühlen sich wohl, werden auch bald die ersten Weibchen mit Eiern zu sehen sein. Die Tragzeit hängt ein wenig von der jeweiligen Art ab, zudem spielt die Temperatur eine Rolle. Man kann i.d.R. jedoch von ca. 3 Wochen Tragzeit ausgehen. Junggarnelen, besonders den empfindlicheren Hochzuchten wie Red Bee oder Taiwanern, sollte unbedingt ein sehr feines Staubfutter angeboten werden.

Vergesellschaftung:Zwerggarnelen können nur bedingt vergesellschaftet werden. Kleinere Rasbora Arten und andere sehr klein bleibende Friedfische können in einem ausreichend bepflanzten Aquarium zusammen mit den Garnelen gehalten werden. Posthornschnecken oder auch Tylomelania Arten eignen sich als weitere Tiergruppe, wobei diese oftmals unerwünschte Mitbringsel wie Planarien einschleppen können. Zwergkrebse aus der Gattung Cambarellus (u.a. der CPO) sind nicht gut geeignet, da sie den Garnelen permanent nachstellen und sie arg schädigen können (z.B. Fühler bzw. Beinchen abkneifen).  Im Sommer muss vor einer Überhitzung gewarnt werden.

Kurzfristig sind Temperaturen um die 28 – 30 °C auszuhalten, führen aber auf Dauer zu Verlusten. Im Winter sollte die Temperatur im Aquarium auch nicht dauerhaft unter 18 °C fallen.

Bei Ankunft können die Tiere durch den Transport aber auch durch die Dunkelheit im Paket noch sehr farblos erscheinen. Sie sollten den Beutel mit den Garnelen vorsichtig in ein sauberes Gefäß oder Eimer (keine Putzmittelrückstände!) geben und ca. alle 5 Minuten eine kleine Menge vom Aquarienwasser auffüllen (um ca. 10 – 15 % des Wassers aus dem Beutel). Dadurch können sich die Garnelen an die neuen Wasserwerte und Temperaturen in Ruhe eingewöhnen. Je langsamer und länger dieser Vorgang dauert, umso besser ist es für die Tiere. Nach ca. 1-2 Tagen haben sich die Garnelen an ihr neues Zuhause gewöhnt und die Farben sollten wieder deutlich kräftiger werden!

 

 

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