Garnelenprofi

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Dicronorhina oberthueri
  • Dicronorhina oberthueri

Paar von Dicronorhina oberthueri - (DNZ)

mittelgroßer Rosenkäfer (3 -4 cm) für Einsteiger geeignet

Gattungsname
Dicronorhina
Artname
micans
Größe
30 - 55 mm
Herkunft
deutsche Nachzucht - Habitat: Kenia, Tansania, Afrika
Haltungstemperaturen
20 - 28°C
Futter
Beetle Jelly, Obst, Ahornsirup
Substrate
LWH (Laubwaldhumus), Weißfaules Holz, Flake Soil
Generationendauer
10 - 12 Monate
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Auch wir brauchen einmal eine kleine Pause. Wir sind für ein paar Tage auf Wirbellosenexpedition. In Kürze (ab 29.09) sind wir wieder voller Elan und in alter Frische für Sie da. Vielen Dank für das Verständnis. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

Die Haltung der meisten Dicronorhina Arten gestaltet sich in den Grundzügen wie die von Eudicella oder Mecynorhina und anderer groß werdenden Rosenkäferarten.
Beetle Jelly ist auch für sie ein ausgesprochen hochwertiges Futter, und die Imagines können ausschließlich mit diesem Gelee ernährt werden, das in mehreren
Sorten auf dem Markt ist. Früchte sowie Ahornsirup erweitern und bereichern das Spektrum der Ernährung und Feuchtigkeitsversorgung.  Banane in recht
 reifem Zustand ist dabei die beste Wahl.

Für die meisten Arten reichen zur Haltung eines Pärchens bereits Behältnisse oder Terrarien mit einem Volumen von knapp 20 l aus. Je nach Spezies, Anzahl, Aktivität der Käfer und ihrem bevorzugten Aufenthaltsort sind jedoch geräumigere Becken nötig. Alle Arten fliegen sehr gerne, zielgerichtet und gut. Wie bei allen Rosenkäfern sind dabei die Deckflügel geschlossen.

Weitergehende Informationen rund um die Käferhaltung: weitere Informationen und Grundüberlegungen zum Thema Käferhaltung, Käferzucht und Lebensdauer der Imagines finden sich unter dem Menüpunkt Einstieg in die Käferhaltung und -zucht (Startseite) http://www.garnelenprofi.de/kaefer-haltung-zucht

Als Substrat, insbesondere zur Eiablage, aber auch als Rückzugsort, eignet sich Laubwaldhumus. Bei der Einrichtung des Terrariums bleiben dem Halter viele gestalterische Möglichkeiten. Immer jedoch sollten sich Stöcke und Äste am Boden und in den Ecken der Behälter befinden, fallen die Käfer doch oft auf den Rücken und können sich dann mithilfe solcher Strukturen leichter wieder umdrehen. Ein auf dem Rücken liegender Käfer kämpft sonst stundenlang bis zur Erschöpfung, um wieder in die normale Position zu gelangen, was zu Austrocknung und Erschöpfung, ja schließlich sogar zu seinem Tod führen kann.

Die Haltungstemperatur sollte wie bei allen Goliathini 20 °C nicht unterschreiten und kann bis auf 28 °C ansteigen.

Eine Vereinzelung der Larven muss bei Dicronorhina nicht statt finden, die Larven sind untereinander verträglich. Größere Imagines erhält man, wenn die Larven auf Flake Soil ab der L2-Phase umgesetzt werden. Wobei bei einer guten Versorgung mit hochwertigem LWH und Zugabe von Proteinen große Imagines erzielt werden können.

Die Zugabe z. B. gemahlener Seidenraupenpuppen oder getrockneter Bachflohkrebse kann das Wachstum der Larven beschleunigen, sollte jedoch sparsam erfolgen: maximal ein halber Teelöffel pro Larve alle 2-4 Wochen! Eine häufige Störung der Larven könnte zu Gewichtsverlust durch erhöhten Stress führen.

Nachzucht

Die Vermehrung der meisten Dicronorhina-Arten unterscheidet sich kaum von der anderer Rosenkäfer. Einige Formen sind sehr gut für Einsteiger geeignet,

Männchen tragen ein kurzes Hörnchen. Somit sind sie leicht von den Weibchen zu unterscheiden, deren Kopf flach bleibt. Für eine erfolgreiche Zucht ist eine  Substrattiefe von mindestens 10cm - besser 15-20 cm - anzustreben.

In der Regel sollte die Substratfeuchtigkeit für die Eiablage derjenigen von frischem Waldboden entsprechen. Bei den meisten Arten ist mit 20–40 Eiern pro Weibchen zu rechnen. Meist dauert es drei Monate, bis die L3-Phase erreicht ist. Im dritten Stadium legen die Larven beachtlich an Größe und Gewicht zu.

Sehen die L3-Larven richtig prall aus und haben eine gelbliche Färbung angenommen, stehen sie kurz vor dem Bau ihres Kokons. Dann empfiehlt es sich, das Substrat langsam abtrocknen zu lassen oder ein Drittel vorgetrockneten Substrats im oberen Drittel der Box beizugeben. Die Larve kann sich so den idealen Platz zum Kokonbau auswählen, denn die Feuchtigkeitsparameter müssen stimmen, wenn sie sich erfolgreich zur Imago entwickeln soll. Eine zu hohe Feuchtigkeit des Kokons kann zu Flügelfehlstellungen oder auch zum Absterben der Puppe durch Verfaulen führen.

Viel Spaß beim Hobby und mit ihren Käfern

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