Garnelenprofi

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Chlorcocala camerunica
  • Eccoptocnemis superba

Larven von Eccoptocnemis superba (F1)

kleiner Käfer - eher selten
Gattungsname
Eccoptocnemis
Artname
superba
Größe
25 - 35 mm
Herkunft
Habitat: Kamerun, Afrika
Haltungstemperaturen
18 - 28°C
Futter
Beetle Jelly, Obst, Ahornsirup
Substrate
LWH (Laubwaldhumus), Substrat-Fertig-Mix (50% LWH / 50% WFH)
Generationendauer
6 - 9 Monate
Auf Lager
Lieferzeit: 2-6 Tage
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Auch wir brauchen einmal eine kleine Pause. Wir sind für ein paar Tage auf Wirbellosenexpedition. In Kürze (ab 29.09) sind wir wieder voller Elan und in alter Frische für Sie da. Vielen Dank für das Verständnis. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

Die Haltung von Pedinorhina sellata gestaltet sich in den Grundzügen wie die von anderen Rosenkäfernn. Beetle Jelly ist auch für sie ein ausgesprochen hochwertiges Futter, und die Imagines können ausschließlich mit diesem Gelee ernährt werden, das in mehreren Sorten auf dem Markt ist. Früchte sowie Ahornsirup erweitern und bereichern das Spektrum der Ernährung und Feuchtigkeitsversorgung.  Banane in recht reifen Zustand ist dabei die beste Wahl.

Für die meisten Arten reichen zur Haltung eines Pärchens bereits Behältnisse oder Terrarien mit einem Volumen von knapp 10-15 l aus. Alle Arten fliegen sehr gerne, zielgerichtet und gut. Wie bei allen Rosenkäfern sind dabei die Deckflügel geschlossen.

Weitergehende Informationen rund um die Käferhaltung: weitere Informationen und Grundüberlegungen zum Thema Käferhaltung, Käferzucht und Lebensdauer der Imagines finden sich unter dem Menüpunkt Einstieg in die Käferhaltung und -zucht (Startseite) http://www.garnelenprofi.de/kaefer-haltung-zucht

Als Substrat, insbesondere zur Eiablage, aber auch als Rückzugsort, eignet sich Laubwaldhumus. Bei der Einrichtung des Terrariums bleiben dem Halter viele gestalterische Möglichkeiten. Immer jedoch sollten sich Stöcke und Äste am Boden und in den Ecken der Behälter befinden, fallen die Käfer doch oft auf den Rücken und können sich dann mithilfe solcher Strukturen leichter wieder umdrehen. Ein auf dem Rücken liegender Käfer kämpft sonst stundenlang bis zur Erschöpfung, um wieder in die normale Position zu gelangen, was zu Austrocknung und Erschöpfung, ja schließlich sogar zu seinem Tod führen kann.

Die Haltungstemperatur sollte wie bei allen Goliathini 20 °C nicht unterschreiten und kann bis auf 28 °C ansteigen. Schichtet man daher unterschiedlich feuchtes Substrat in Lagen von etwa 5 cm übereinander, hat das Weibchen die Möglichkeit, seine Eier dort abzulegen, wo sich ihnen die besten Chancen zur Entwicklung bieten.

Nachzucht

Die Vermehrung der meisten Chlorcocala-Arten unterscheidet sich kaum von der anderer Rosenkäfer. Einige Formen sind sehr gut für Einsteiger geeignet, z. B. Chlorcocala africana camerunica oder Chlorcocala a. oertzeni. Andere Arten z.B. Chlorcocala conjux stellen deutlich höhere Ansprüche und erfordern mehr Ausdauer und Erfahrung.

Die Geschlechter erkennt man daran, dass beim Männchen eine kleine Kerbe an der Bauchseite verläuft, Weibchen sind hingegen rund und besitzen diese Kerbe nicht.

In der Regel sollte die Substratfeuchtigkeit für die Eiablage derjenigen von frischem Waldboden entsprechen. Bei den meisten Arten ist mit 20–40 Eiern pro Weibchen zu rechnen. Aber auch 60 - 80 Larven pro Weibchen sind bei guter Haltung möglich Meist dauert es drei Monate, bis die L3-Phase erreicht ist. Im dritten Stadium legen die Larven beachtlich an Größe und Gewicht zu.

Sehen die L3-Larven richtig prall aus und haben eine gelbliche Färbung angenommen, stehen sie kurz vor dem Bau ihres Kokons. Dann empfiehlt es sich, das Substrat langsam abtrocknen zu lassen oder ein Drittel vorgetrockneten Substrats im oberen Drittel der Box beizugeben. Die Larve kann sich so den idealen Platz zum Kokonbau auswählen, denn die Feuchtigkeitsparameter müssen stimmen, wenn sie sich erfolgreich zur Imago entwickeln soll. Eine zu hohe Feuchtigkeit des Kokons kann zu Flügelfehlstellungen oder auch zum Absterben der Puppe durch Verfaulen führen.

Viel Spaß beim Hobby und mit ihren Käfern

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