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Larven von Eudicella / Cyprolais loricata (DNZ)
  • Cyprolais loricata

Larven von Eudicella / Cyprolais loricata (DNZ)

kleine Rosenkäferart - erst seit 2015 in Zucht in Europa
Gattungsname
Eudicella / Cyprolais
Artname
loricata
Größe
26 - 36 mm
Herkunft
deutsche Nachzucht - Habitat: (Malawi, Zaire, Zambie, Tanzania, Ruanda, Afrika)
Haltungstemperaturen
18 - 28°C
Futter
Beetle Jelly, Obst, Ahornsirup
Substrate
LWH (Laubwaldhumus), Weißfaules Holz
Generationendauer
7 - 9 Monate
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Die Mindestbestellmenge ist 3

Die Haltung der meisten Eudicella und Cyprolais Arten gestaltet sich in den Grundzügen wie die von anderen Rosenkäfern. Beetle Jelly ist auch für sie ein ausgesprochen hochwertiges Futter. Die Imagines können ausschließlich mit diesem Gelee ernährt werden, das in mehreren Sorten auf dem Markt ist. Früchte (Banane, Mango, Apfel) sowie Ahornsirup erweitern und bereichern das Spektrum der Ernährung und Feuchtigkeitsversorgung. Banane in recht reifem Zustand ist dabei die beste Wahl. Cyprolais Arten gehen auch gerne an Pollen - wir verwenden Pollen aus Spanien, da dieser aus der sogennaten Maccia gewonnen wird.

Cyprolais loricata ist erst seit 2015 in Zucht in Deutschland und daher noch sehr selten anzutreffen.

Weitergehende Informationen rund um die Käferhaltung: weitere Informationen und Grundüberlegungen zum Thema Käferhaltung, Käferzucht und Lebensdauer der Imagines finden sich unter dem Menüpunkt Einstieg in die Käferhaltung und -zucht (Startseite) http://www.garnelenprofi.de/kaefer-haltung-zucht

Für die meisten Arten reichen zur Haltung eines Pärchens bereits Behältnisse oder Terrarien mit einem Volumen von knapp 15-20 l aus. Je nach Spezies, Anzahl, Aktivität der Käfer und ihrem bevorzugten Aufenthaltsort sind jedoch geräumigere Becken nötig. Alle Arten fliegen sehr gerne, zielgerichtet und gut. Wie bei allen Rosenkäfern sind dabei die Deckflügel geschlossen.

Als Substrat, insbesondere zur Eiablage, aber auch als Rückzugsort, eignet sich Laubwaldhumus. Bei der Einrichtung des Terrariums bleiben dem Halter viele gestalterische Möglichkeiten. Immer jedoch sollten sich Stöcke und Äste am Boden und in den Ecken der Behälter befinden, fallen die Käfer doch oft auf den Rücken und können sich dann mithilfe solcher Strukturen leichter wieder umdrehen. Ein auf dem Rücken liegender Käfer kämpft sonst stundenlang bis zur Erschöpfung, um wieder in die normale Position zu gelangen, was zu Austrocknung und Erschöpfung, ja schließlich sogar zu seinem Tod führen kann.

Die Haltungstemperatur sollte wie bei allen Goliathini 20 °C nicht unterschreiten und kann bis auf 28 °C ansteigen. Einige Arten lassen sich nur bei höheren Temperaturen zur Zucht bewegen. Auch gibt es innerhalb der Gattung Eudicella einige spezielle Ansprüche an die Feuchtigkeit des Zuchtsubstrates. Da die Generationenfolge oft über 6 Monate dauert, sind hier viele Erkenntnisse jedoch erst nach langer Zeit zu gewinnen. Schichtet man unterschiedlich feuchtes Substrat in Lagen von etwa 5 cm übereinander, hat das Weibchen die Möglichkeit, seine Eier dort abzulegen, wo sich ihnen die besten Chancen zur Entwicklung bieten.

Männchen von Cyprolais bilden keine Hörner aus, sondern sie haben "Schäufelchen" woran man sie von den Weibchen unterscheiden kann. Diese haben einen glatten Kopf.

Nachzucht

Die Vermehrung der meisten Cyprolais-Arten unterscheidet sich kaum von der anderer Rosenkäfer. Einige Formen sind sehr gut für Einsteiger geeignet, z. B. Cyprolais cornuta, C. hornimani oder C. aurata.

Für eine erfolgreiche Zucht ist eine hohe Substrattiefe anzustreben. Um erste Erfolge zu erzielen, reicht zwar eine Tiefe von 10-15 cm aus, allerdings empfehlen sich 20 cm oder mehr, damit bei den Grabaktivitäten insbesondere der Weibchen keine Eier oder L1-Larven beschädigt werden.

In der Regel sollte die Substratfeuchtigkeit für die Eiablage derjenigen von frischem Waldboden entsprechen. Bei den meisten Arten ist mit 40– 60 Eiern pro Weibchen zu rechnen. Aber auch 60 - 100 Larven pro Weibchen sind bei guter Haltung möglich Meist dauert es drei Monate, bis die L3-Phase erreicht ist. Im dritten Stadium legen die Larven beachtlich an Größe und Gewicht zu.

Sehen die L3-Larven richtig prall aus und haben eine gelbliche Färbung angenommen, stehen sie kurz vor dem Bau ihres Kokons. Dann empfiehlt es sich, das Substrat langsam abtrocknen zu lassen oder ein Drittel vorgetrockneten Substrats im oberen Drittel der Box beizugeben. Die Larve kann sich so den idealen Platz zum Kokonbau auswählen, denn die Feuchtigkeitsparameter müssen stimmen, wenn sie sich erfolgreich zur Imago entwickeln soll. Eine zu hohe Feuchtigkeit des Kokons kann zu Flügelfehlstellungen oder auch zum Absterben der Puppe durch Verfaulen führen.

Viel Spaß beim Hobby und mit ihren Käfern

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