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Prosopocoilus giraffa
  • Prosopocoilus giraffa

Larve von Prosopocoilus giraffa

eine gute Einsteiger Art - leicht zu züchten

Gattungsname
Prosopocoilus
Artname
giraffa
Größe
60 - 110 mm
Herkunft
Indonesien, Sulawesi
Haltungstemperaturen
20 bis 26 °C
Futter
Flake Soil, Kinshi, Weißfaules Holz
Substrate
Weißfaules Holz, Flake Soil, Kinshi
Generationendauer
9 - 14 Monate
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Die Haltung von Larven der meisten Hirschkäfer hängt von den individuellen Bedürfnissen der jeweiligen Art ab.  Um große Larven und dadurch auch stattliche Imagines zu bekommen, bedarf es einer sehr guten Versorgung der Larven mit hochwertigem Substrat. Guter Laubwaldhumus ca. 20 % (LWH) von Buche und Eiche evt. mit 80 % weißfaulen Holz durchmischt (Old-School-Variante) und einer Protein Zufütterung bieten optimale Bedingungen für das Wachstum der Larven. Eine modernere Variante ist die Verwendung von  Flake Soil + Protein Additiven, wie Bachflohkrebse oder Seidenraupenpuppe (Japan Methode). Die Verwendung von Kinshi steckt in Europa und Deutschland noch in den Kinderschuhen, da haben die japanischen Züchter wesentlich größere Möglichkeiten. Bei geschätzten 1,5 Millionen Käferhaltern in Japan (gegenüber ein paar Tausend in Deutschland)  bieten spezielle Betriebe sehr hochwertige Kinshi-Substrate versehen mit Additiven zu Steigerung des Wachstums an.

Die Haltungstemperatur sollte eher kühler gewählt werden, so haben die Hirschkäfer in Ruhe Zeit ausreichend zu wachsen. 20 °C sollte bei den meisten tropischen Arten nicht unterschritten und 24 °C nicht überschritten werden.

Große Männchen mit beachtlichen „Geweihen“ bzw. großen Mandibeln  erzielt man durch eine Vereinzelung der Larven ab dem L2-Stadium. Hierzu sollten mindestens 2 L Behälter mit reinem, frischem Flake Soil eingeplant werden, welche randvoll eingefüllt werden. Lüftungslöcher sind zwar nicht zwingend erforderlich, aber dennoch zu empfehlen, da die Behälter gewöhnlich länger stehen und das Flake Soil evt. noch einige Restgase abgeben könnte. Vier bis fünf kleinere Löcher reichen aus – zu viele Löcher können dazu führen, dass die geringe Menge an Substrat zu schnell austrocknet. Ein Befeuchten ist selten bis gar nicht notwendig, denn das Substrat bringt oftmals die richtige Grundfeuchte mit. Auch darf das Substrat während der Entwicklungsphase der Larve zu L3 im oberen Drittel abtrocknen, denn zur Puppenphase benötigt die Larve trockeneres Baumaterial. Es gilt also, besonders ab dieser Phase Staunässe zu vermeiden, damit die Puppe nicht abstirbt.

Nur sehr bedingt sollte, wenn überhaupt, eine Zugabe z. B. gemahlener Seidenraupenpuppen erfolgen. Häufige Störungen der Larve könnten zu Gewichtsverlust durch erhöhten Stress führen.

Kurz vor der Puppenphase, die Larven sehen dann eher gelblich (durch Fetteinlagerung) und rund und prall gefressen aus, sollte sich im oberen Drittel recht trockenes Substrat befinden. Zu hohe Feuchtigkeit während der Puppenphase kann zu hohen Ausfällen führen.

 

 

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