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Mecynorhina kraatzi
  • Mecynorhina kraatzi

Larve von Mecynorhina kraatzi

sehr seltene Mecynorhina Art
Gattungsname
Mecynorhina
Artname
kraatzi
Größe
45 - 80 mm
Herkunft
Westafrika
Haltungstemperaturen
22- 28°C
Futter
Larvensubstrate wie Flake Soil, Laubwaldhumus, evt. Weißfaules Holz, evt. Protein-Additive wie Seidenraupe und Bachflohkrebse
Substrate
LWH (Laubwaldhumus), Substrat-Fertig-Mix (50% LWH / 50% WFH), Flake Soil
Generationendauer
9 - 16 Monate
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Die Mindestbestellmenge ist 3

Die Haltung von Larven der meisten größeren Rosenkäfer wie  Mecynorhina, Dicronorhina, Eudicella, Jumnos usw. entspricht in den Grundzügen der von Goliathus goliatus. Um große Larven und dadurch auch stattliche Imagines zu bekommen, bedarf es einer sehr guten Versorgung der Larven mit hochwertigem Substrat. Guter Laubwaldhumus (LWH) von Buche und Eiche evt. mit 20 % weißfaulen Holz durchmischt (Old-School-Variante) und Protein Zufütterung stellen optimale Voraussetzungen für schnelles Wachstum. Eine modernere Variante ist die Verwendung von  Flake Soil + Protein Additiven, wie Bachflohkrebse oder Seidenraupenpuppe (Japan Methode).

Mecynorhina kraatzi ist eine selten anzutreffende Art, nur sehr wenige Wildfänge kommen nach Europa und nur sehr selten hat man Erfolg bei der Zucht.

Tipp: Laut Empfehlung eines Zuchtkollegen sollte die Art vor der Verpuppung eher kühl gehalten werden (17-20°C)

Die Haltungstemperatur sollte wie bei allen Goliathini 20 °C nicht unterschreiten und kann bis auf 28 °C ansteigen. Auch gibt es innerhalb der Gattung Mecynorhina einige spezielle Ansprüche an die Feuchtigkeit und Auswahl des Zuchtsubstrates. Da die Generationenfolge oft über 14 Monate dauert, gewinnt man viele Erkenntnisse jedoch erst nach längerer Zeit.

Große Männchen mit beachtlichen Hörnern erzielt man durch eine Vereinzelung der Larven ab dem L2-Stadium. Hierzu sollten mindestens 2 L Behälter mit reinem, frischem Flake Soil eingeplant werden, welche randvoll eingefüllt werden. Lüftungslöcher sind zwar nicht zwingend erforderlich, aber dennoch zu empfehlen, da die Behälter gewöhnlich länger stehen und das Flake Soil evt. noch einige Restgase abgeben könnte. Vier bis fünf kleinere Löcher reichen aus – zu viele Löcher können dazu führen, dass die geringe Menge an Substrat zu schnell austrocknet. Ein Befeuchten ist selten bis gar nicht notwendig, denn das Substrat bringt oftmals die richtige Grundfeuchte mit. Auch darf das Substrat während der Entwicklungsphase der Larve zu L3 im oberen Drittel abtrocknen, denn zum Kokonbau benötigt die Larve trockeneres Baumaterial. Es gilt also, besonders ab dieser Phase Staunässe zu vermeiden, damit die Puppe nicht abstirbt.

Die Zugabe z. B. gemahlener Seidenraupenpuppen kann das Wachstum der Larven beschleunigen, sollte jedoch sparsam erfolgen: maximal ein halber Teelöffel pro Woche! Häufige Störungen der Larve könnten zu Gewichtsverlust durch erhöhten Stress führen.

Kurz vor der Kokonphase, die Larven sehen dann eher gelblich (durch Fetteinlagerung) und rund und prall gefressen aus, sollte sich  im oberen Drittel recht trockenes Substrat befinden. Zu hohe Feuchtigkeit während der Kokonphase kann zu hohen Ausfällen führen. Die Kokons könne auch gerne vorsichtig entfernt werden und in einer separaten Schlupfbox gelagert werden.

Der Kokon sollte so wenig wie möglich bewegt werden.

 

 

 

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