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Rhyssonotus nebulosus
  • Rhyssonotus nebulosus

Larven von Rhyssonotus nebulosus

seltene Art aus Australien
Gattungsname
Rhyssonotus
Artname
nebulosus
Größe
20 - 40 mm
Herkunft
deutsche Nachzucht - Habitat: Australien
Haltungstemperaturen
20 bis 28 °C
Futter
Beetle Jelly, Obst, Ahornsirup
Substrate
LWH (Laubwaldhumus), Weißfaules Holz, Substrat-Fertig-Mix (50% LWH / 50% WFH), Flake Soil, Premium-Substrat-Fertig-Mix (20% LWH / 80% WFH)
Generationendauer
8-12 Monate
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Lamprima tasmaniae gibt es eherselten in europäischen Zuchten..

Die Generationendauer beträgt oft weniger als ein Jahr und meist schlüpfen die Tiere gemeinsam.

Weitergehende Informationen rund um die Käferhaltung: weitere Informationen und Grundüberlegungen zum Thema Käferhaltung, Käferzucht und Lebensdauer der Imagines finden sich unter dem Menüpunkt Einstieg in die Käferhaltung und -zucht (Startseite) http://www.garnelenprofi.de/kaefer-haltung-zucht

Die Haltung der meisten tropischen Hirschkäferarten  ist in groben Zügen gleich.  Es sollte jeweils  nur ein Männchen bzw. Paar  pro Box gehalten werden, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass sich mehrere Männchen mit ihren großen „Geweihen“ ineinander verhaken und  bis zur totalen Erschöpfung bekämpfen könnten. Auch mehrere Weibchen können sich bei der Zucht stören, evt. werden sogar Eier oder Larven einer „Nebenbuhlerin“ beschädigt um der eigenen Brut bessere Bedingungen zu verschaffen. Nach einer erfolgreichen Paarung kann ein Weibchen auch komplett alleine gehalten werden. So hat es absolute Ruhe um fressen und Eier ablegen zu können.

Hirschkäfer sind meist dämmerungsaktiv und haben auch gerne am Tag ausreichenden Schutz. Ideal sind z.B. größere Rindenstücke, so platziert, dass das Männchen darunter vor Blicken (und potentiellen Feinden) geschützt, an der Futterstelle  (Jelly davor platziert) warten kann, bis ein Weibchen vorbei kommt.

Eine Zuchtbox sollte ein Stück weißfaules Eiablageholz enthalten. Je nach Art des Hirschkäfers kommen unterschiedliche Reifegrade des Holzes in Frage. Bei kompliziert zu züchtenden Arten kommt es sogar auf die Art des Pilzes an!

Ähnlcih wie bei Phalacrognathus muelleri sollte das Holz für Lamprima adolphinae recht weiches Eiablageholz sein, welches man schon fast mit der Hand zerkleinern kann. Der Boden der Box wird ca. 5cm hoch mit Flake Soil aufgefüllt, welches mit dem Handrücken stark verpresst wird. Darauf das Eiablageholz platzieren und mit locker gefülltem Flake Soil auffüllen. Die Tiefe des Substrates sollte ca. 15cm oder mehr betragen und das Holzstück sollte mind. 3cm mit Substrat bedeckt sein.

Um große Larven und dadurch auch stattliche Imagines zu bekommen, bedarf es einer sehr guten Versorgung der Larven mit hochwertigem Substrat. Guter Laubwaldhumus ca. 20 % (LWH) von Buche und Eiche evt. mit 80 % weißfaulem Holz durchmischt (Old-School-Variante) und Protein Zufütterung. Eine modernere Variante ist die Verwendung von  Flake Soil + Protein Additiven, wie Bachflohkrebse oder Seidenraupenpuppe (Japan Methode). Die Verwendung von Kinshi steckt in Europa und Deutschland noch in den Kinderschuhen, da haben die japanischen Züchter wesentlich größere Möglichkeiten. Bei geschätzten 1,5 Millionen Käferhaltern in Japan (gegenüber ein paar Tausend in Deutschland)  bieten spezielle Betriebe sehr hochwertige Kinshi-Substrate versehen mit Additiven zur Steigerung des Wachstums an.

Die Haltungstemperatur sollte eher kühler gewählt werden, so haben die Hirschkäfer in Ruhe Zeit ausreichend zu wachsen. 20 °C sollten bei den meisten tropischen Arten nicht unterschritten und 24 °C nicht überschritten werden.

Große Männchen mit beachtlichen „Geweihen“ bzw. großen Mandibeln  erzielt man durch eine Vereinzelung der Larven ab dem L2-Stadium. Hierzu sollten mindestens 2 l Behälter mit reinem, frischem Flake Soil eingeplant werden, welche randvoll eingefüllt werden. Lüftungslöcher sind zwar nicht zwingend erforderlich, aber dennoch zu empfehlen, da die Behälter gewöhnlich länger stehen und das Flake Soil evt. noch einige Restgase abgeben könnte. Vier bis fünf kleinere Löcher reichen aus – zu viele Löcher können dazu führen, dass die geringe Menge an Substrat zu schnell austrocknet. Ein Befeuchten ist selten bis gar nicht notwendig, denn das Substrat bringt oftmals die richtige Grundfeuchte mit. Auch darf das Substrat während der Entwicklungsphase der Larve zu L3 im oberen Drittel abtrocknen, denn zur Puppenphase benötigt die Larve trockeneres Baumaterial. Es gilt also, besonders ab dieser Phase Staunässe zu vermeiden, damit die Puppe nicht abstirbt.

Nur sehr bedingt, sollten, wenn überhaupt, eine Zugabe z. B. gemahlener Seidenraupenpuppen erfolgen. Häufige Störungen der Larve könnten zu Gewichtsverlust durch erhöhten Stress führen.

Kurz vor der Puppenphase, die Larven sehen dann eher gelblich (durch Fetteinlagerung) und rund und prall gefressen aus, sollte sich  im oberen Drittel recht trockenes Substrat befinden. Zu hohe Feuchtigkeit während der Puppenphase kann zu hohen Ausfällen führen.

 

 


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