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Orange Sakura Zwerggarnele (Neocaridina davidi)
  • Orange Sakura Zwerggarnele (Neocaridina davidi)

Orange Sakura (DNZ)

Die orange Sakura Garnele aus deutscher Nachzucht. Schöne robuste Tiere. Einfache Haltung
Gattungsname
Neocaridina
Artname
davidi "orange Sakura"
Größe
bis 3 cm
Herkunft
deutsche Nachzuchten (ursprünglich Taiwan)
Haltungstemperaturen
18 °C bis 28 °C
Aquariengröße
ab 12 L
Futter
Algen, Fisch-, Flocken- und Garnelenfutter sowie Tabs
Vergesellschaftung
Problemlos möglich mit anderen Garnelenarten und kleineren Fischen
Wasserparameter
Erforderlicher pH-Wert: 6,0 bis 8,0, Gesamthärte des Wassers: Bis 16° dgH, Karbonhärte: Bis 12° dH
Generationendauer
ca. 4-6 Monate
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Als Allesfresser ernähren sich Garnelen in der Natur von allem, was sie finden können. Dabei weiden sie bevorzugt den Aufwuchs von Steinen und Wurzeln ab und ernähren sich neben Algen auch von den dort sitzenden Kleinstlebewesen.

 Im Aquarium sollte dies berücksichtig werden. Eine abwechslungsreiche Fütterung ist sehr empfehlenswert. Wobei besonders auf einen hohen pflanzlichen Anteil geachtet werden sollte. Wir bieten neben handelsüblichem Spezialfutter für Garnelen, auch Fischfutter in Flocken-, Granulat- und Tablettenform (u.a. von O.S.I., Hikari u. Aquatic Nature) an. Ein wenig Laub - Seemandelbaum, Buche oder Eiche (getrocknet) - aber auch Brennesselblätter, Spinat und Mangold sind bestens geeignet (vorher überbrühen!).

 Haltung & Beckeneinrichtung: Unabdingbar ist ein Filter. Entweder in Form eines luftbetriebenen Innenfilters mit feinem Schwamm oder eines kleinen Motorfilters. Wichtig ist den Ansaugstutzen zu sichern, damit nicht aus Versehen kleine Junggarnelen angesaugt werden und durch den Motor und dessen Turbelle zu Schaden kommen. Als Bodengrund eignen sich neben Sand und feiner Kies auch spezielle Garnelen Bodengrunde (Shrimp Soils).

 Pflanzen sollten in einem Garnelenaquarium nicht fehlen! Bevorzugt weiden die kleinen Junggarnelen auf sehr feinen Moosen oder dem Süßwasser Tang, der auch schöne Rückzugsmöglichkeiten bietet. Wurzeln, hier die oftmals sehr schön verzweigten Moorkienhölzer, aber auch Garnelenbäumchen aus Ton (evt. noch mit aufgebunden Pflanzen verschönert) geben den Garnelen in der Vertikalen einen erweiterten Raum und weitere Rückzugsmöglichkeiten. Um den Pflanzen ein optimales Wachstum zu ermöglichen, sollte jedes Garnelenbecken gut beleuchtet werden. Mittlerweile bieten viele Hersteller hervorragende LED Beleuchtungen an, die zudem auch die Farben der Garnelen besonders gut zur Geltung bringen und gleichzeitig den Geldbeutel schonen!

 Je nach Region variiert die Wasserqualität sehr stark. Dann kann es sinnvoll sein, neben Wasseraufbereitern (die Chlor und Schwermetalle binden) auch nach jedem Wasserwechsel eine zusätzliche Gabe von Bakterienstartern zu verwenden (wir verwenden u.a. Produkte von Femanga).

 Vermehrung: Beim Kauf sollte man eine kleine Gruppe von mind. 10 Tieren erwerben, besser sind oft Gruppen von 20 oder 30 Tieren. Dabei sollten die Größen bzw. die Altersstufen ruhig unterschiedlich sein (kleinere und größere Garnelen), da dadurch auch eher ausgeschlossen ist nur Tiere aus einem Wurf zu haben (Inzuchtdepression). Sind die Werte im Aquarium gut getroffen und die Garnelen fühlen sich wohl, werden auch bald die ersten Weibchen mit Eiern zu sehen sein. Die Tragzeit hängt ein wenig von der jeweiligen Art ab, zudem spielt die Temperatur eine Rolle. Man kann i.d.R. jedoch von ca. 3 Wochen Tragzeit ausgehen. Junggarnelen, besonders den empfindlicheren Hochzuchten wie Red Bee oder Taiwanern, sollte unbedingt ein sehr feines Staubfutter angeboten werden.

 Vergesellschaftung: Zwerggarnelen können nur bedingt vergesellschaftet werden. Kleinere Rasbora Arten und andere sehr klein bleibende Friedfische können in einem ausreichend bepflanzten Aquarium zusammen mit den Garnelen gehalten werden. Posthornschnecken oder auch Tylomelania Arten eignen sich als weitere Tiergruppe, wobei diese oftmals unerwünschte Mitbringsel wie Planarien einschleppen können. Zwergkrebse aus der Gattung Cambarellus (u.a. der CPO) sind nicht gut geeignet, da sie den Garnelen permanent nachstellen und sie arg schädigen können (z.B. Fühler bzw. Beinchen abkneifen). Sehr große Krebse z.B. aus der Gattung Cherax eignen sich wiederum recht gut, wobei dann die Aquariengröße bei mind. 100 cm liegen sollte. Eine Temperaturamplitude zwischen Nacht und Tag von 3-4 °C ist gut für das Wohlbefinden und entspricht dem natürlichen Tag- und Nachtzyklus. Im Sommer muss vor einer Überhitzung gewarnt werden.

 Kurzfristig sind Temperaturen um die 28 – 30 °C auszuhalten, führen aber auf Dauer zu Verlusten. Im Winter sollte die Temperatur im Aquarium auch nicht dauerhaft unter 18 °C fallen.

 Bei Ankunft können die Tiere durch den Transport aber auch durch die Dunkelheit im Paket noch sehr farblos erscheinen. Sie sollten den Beutel mit den Garnelen vorsichtig in ein sauberes Gefäß oder Eimer (keine Putzmittelrückstände!) geben und ca. alle 5 Minuten eine kleine Menge vom Aquarienwasser auffüllen (um ca. 10 – 15 % des Wassers aus dem Beutel). Dadurch können sich die Garnelen an die neuen Wasserwerte und Temperaturen in Ruhe eingewöhnen. Je langsamer und länger dieser Vorgang dauert, umso besser ist es für die Tiere. Nach ca. 1-2 Tagen haben sich die Garnelen an ihr neues Zuhause gewöhnt und die Farben sollten wieder deutlich kräftiger werden!

Weitere Informationen zum Versand finden Sie unter dem Menüpunkt „home“ Versandinformationen von Lebendtieren. Tipps und Tricks zur Pflege finden Sie unter dem Menüpunkt „home“ Aufzucht und Pflege.

 

Viel Spaß mit den neuen Pfleglingen.