Garnelenprofi

Auch wir brauchen einmal eine kleine Pause. Wir sind für ein paar Tage auf Wirbellosenexpedition. In Kürze (ab 29.09) sind wir wieder voller Elan und in alter Frische für Sie da. Vielen Dank für das Verständnis. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

Die richtige Versorgung und Pflege von Larven

Auf die Substrate kommt es an! Quelle: REPTILIA (103)

aus: Rossow, F. (2013) – Auf die Substrate kommt es an. REPTILIA (103) – Das Europäische Terraristik-Magazin : 30-34. Natur & Tier Verlag, Münster

Käfer durchlaufen eine komplette Metamorphose. Dies bedeutet, dass sich das Larvenstadium (Engerling) gänzlich vom Erwachsenenstadium, dem Imaginalstadium, unterscheidet. Die drei in der Käferhaltung wichtigsten Familien, Rosen-, Riesen- und Hirschkäfer, benötigen alle genau drei Larvenstadien. In jedem davon versucht die Larve, möglichst viel zu fressen, um rasch zu wachsen, eine stattliche Endgröße zu erreichen und Reserven anzulegen.

Das bedeutet für den Züchter: Nur durch die Versorgung der Larven mit optimalen Substraten und den richtigen Zusätzen (Additiven) lassen sich stattliche, gesunde Imagines erhalten. Die „fertigen“ Käfer selbst wachsen nicht mehr – sie leben nur noch für die Fortpflanzung.

Der „fertige“ vollkommen ausgewachene „erwachsene“ Käfer, also das geschlechtsreife Tier wird als Imago bezeichnet.

Facts

Imago = geschlechtsreifes Exemplar; von lat. imago (f.), „Gestalt“ – daher heißt es „die Imago“

L1, L2, L3 = Bezeichnung der drei Larvenstadien

Kokon = eiförmige Ummantelung der Puppe. Sie wird aus dem umgebenden Substrat und Darminhalt der Larve gebaut und dient als Schutzraum bis zum Schlupf der →Imago.   

Flake Soil = aufwendig erzeugtes Spezialsubstrat für die Käferzucht

Elytron = harter Deckflügel. Die Elytra bleiben bei den Rosenkäfern während des Fluges geschlossen.

Abdomen = Hinterleib der Insekten

Beetle Jelly = kommerziell erhältliches Kunstfutter für Käfer

Geschlechtsdimorphismus: unterschiedlicher Körperbau der Geschlechter

Herold’sches Organ: dreieckige bis kleeblattförmige Struktur unter der Haut am Ende der Hinterleibsunterseite männlicher Larven

-rhina = von griech. rhis, „Nase“

Tribus = Rangstufe der Systematik zwischen Unterfamilie und Gattung; von lat. tribus (f.), „Abteilung“ – daher heißt es „die Tribus“. 

Eine perfekte Larvenaufzucht und damit später auch große kräftige und fitte Imagines bekommt man mithilfe speziell ausgewählter und genau abgestimmter Substrate, die oft exotisch klingende Namen wie Kinshi oder Flake Soil und Black Soil tragen. Auch bestimmte, von Pilzen durchwachsene Holzstämme spielen bei der erfolgreichen Käferzucht eine entscheidende Rolle. Das sogenannte weißfaule Holz ist oft die Grundlage für erfolgreiche Vermehrung auch spezieller Hirsch- und Riesenkäfer (umgangssprachlich auch Nashornkäfer genannt).

Ohne in die Tiefe dieser Vorgänge einzusteigen, gilt bei der Käferzucht ein genereller und auch entscheidender Grundsatz. Um welches Substrat es sich auch handelt, das Lignin, d. h. die eigentliche Stützstruktur des Holzes oder Laubs, muss durch Pilze (hier Weißfäule erzeugende Pilze), Fermentation oder natürliche Kompostierung bereits weitestgehend abgebaut worden sein. Andernfalls ist das Substrat für Käferlarven nicht zu verwerten, sie würden darin schlichtweg verhungern.

Die Larven von Rosen-, Riesen- und Hirschkäfern benötigen als Energiequelle für ihr Wachstum also den Zelluloseanteil in Holz oder Laub. Genau hier kommen nun Spezialsubstrate wie Flake Soil und Kinshi ins Spiel. In Japan, Taiwan und Korea gibt es einen für uns kaum vorstellbaren, riesigen „Käfer-Markt“ für Zubehör, Futter, Einrichtungsgegenstände und eben auch für in Fabriken hergestellte Substrate. In jeder größeren Stadt gibt es eigene Käfershops, die sich nur auf Produkte rund um Käferhaltung und perfekte Larvenaufzucht spezialisiert haben. Die Idee bei der Auswahl des optimalen Substrates liegt darin, der Larve einen möglichst hohen Anteil an verwertbarer Zellulose anzubieten, um ihr ein schnelles Wachstum zu ermöglichen. Gleichzeitig muss wie gesagt das im Substrat vorhandene Lignin weitestgehend abgebaut worden sein.

Die richtige Versorgung und Pflege von Larven Käfern Wirbellose

Laubwaldhumus (LWH)

Laubwaldhumus besteht aus der oberen Deckschicht des Waldbodens mit der darunter befindlichen, noch nicht komplett zersetzten Substratschicht. In günstigen Lagen kann diese Schicht gut 15–20 cm stark sein, in den meisten heutzutage sehr aufgeräumten Wäldern findet sich aber nur eine wenige Millimeter hohe Schicht, die das Absammeln deutlich mühseliger und langwieriger werden lässt.

Laubwaldhumus sollte homogen zerkleinert werden, ehe es als Substrat eingesetzt wird. Dies kann man mit einem handelsüblichen Laubsauger bewerkstelligen. Die professionellere Methode besteht jedoch im Einsatz großer Häcksler.

Laubwaldhumus ist die ideale Einstreu für die meisten Rosenkäfer und einige wenige Riesenkäfer, beispielsweise Xylotrupes gideon sumatrensis und Trypoxylus dichotoma. Je nach Wertigkeit der Einstreu sollte noch ein Anteil an weißfaulem Holz beigemengt werden. 

Weißfaules Holz (WFH) – Qualität ist wichtig!

Japaner geben im Schnitt viel Geld für hochqualitative Lebensmittel aus, man denke nur an Kobe-Rind oder auch an Preise für den Blauflossen-Tun – wesentlich mehr jedenfalls als die meisten Menschen in Europa oder dem Rest der Welt. Aus diesem Grund aber können in Japan unzählige Farmen existieren, die die kostspielige, weil wenig ergiebige, aber äußerst hochwertige Methode der Pilzzucht auf Baumstämmen praktizieren.

In Deutschland wird im Vergleich dazu der beliebte Champignon auf Strohhäcksel gezogen, das mit Hühner- oder Pferdekot versetzt ist. Damit zielt man auf rasches Wachstum ab und somit darauf, die Pilze möglichst schnell ernten zu können. Die Fruchtkörper – das, was wir gemeinhin als Pilz bezeichnen – sind dabei aber meist noch gar nicht komplett durchgereift, und der Nährstoffgehalt ist nicht vergleichbar mit auf Holzstämmen gezogenen Pilzen.

Der auch bei uns in Mode gekommene Shiitake-Pilz (Lentinula edodes) sowie verschiedene Pleurotes-Arten werden in Japan ebenfalls sehr gerne auf Baumstämmen kultiviert. Diese können mehrere Jahre lang abgeerntet werden, bis nach ca. 5–7 Jahren das Holz so stark vom Pilzmyzel zersetzt ist und die Ligninstruktur soweit ab gebaut wurde, dass es nun weiß erscheint (morsch) – der ideale Zustand für die erfolgreiche Zucht von Hirsch- und Riesenkäfern!

Weißfaules Holz (WFH) – Qualität ist wichtig!

Weitere kultivierte Pilzarten sind u. a. der Reishi (Ganoderma lucidum), auch als Heilpilz oder Glänzender Lackporling bekannt, oder der Igelstachelbart, besser geläufig aus der französischen Küche als Pom-pom blanc (Hericium erinaceus). Sie alle eignen sich in Form von Kinshi oder auf Holzstücken gezogen für Käferhaltung und -zucht. Ganze Holzstücke werden für viele Hirschkäferarten benötigt, denn bei ihnen handelt sich oft um Stammleger, z. B. bei Phalacrognathus muelleri und Prosopocoilus astacoides blanchardi: Das Weibchen bohrt ein Loch in den Stamm und legt sein Ei hinein. Das Loch wird anschließend wieder aufgefüllt und verschlossen. Fehlt bei solchen Arten also ein festes Stück WFH, wird es kaum zur Vermehrung kommen. Gehäckseltes WFH wird für die Larvenaufzucht benötigt, es ist homogener und kann leichter von Larven der Riesen- und Hirschkäfer aufgenommen werden. Auch bei Larven einiger Rosenkäferarten empfiehlt es sich, ca. 20 % WFH unter den Laubwaldhumus zu mischen, nicht nur wegen der Ernährung: Das Mikroklima wird dadurch ebenfalls verbessert

Hallenser PILZKULT®

Wir können nachhaltiges und rechtlich unbedenkliches weißfaules Holz durch Kooperation mit unserem Partner Pilzkult® aus Halle anbieten. Mit dem Kauf dieser Produkte wird die Arbeit von Menschen mit Behinderung unterstützt, denn der Betrieb gehört zu den Halleschen Behindertenwerkstätten e.V.

Hallenser PILZKULT® wurde 2009 als Projekt der Halleschen Behindertenwerkstätten e.V. ins Leben gerufen. Es wird heute betreut von 34 Menschen mit Behinderungen und ihren Helfern. Es ermöglicht ihnen damit eine weitere sinnvolle der Natur zugewandte ökologische Beschäftigung.

Hallenser PILZKULT®

Im Pilzgarten und Pilzherbarium werden auf ca. 2000 qm 11 verschiedene wertvolle Speisepilze gezüchtet, vor allem Shiitake, Austernseitling, Toskana- und Limonenpilz. Hier wurden bisher mehr als 2000 Festmeter Holz verarbeitet (Buche, Eiche, Birke und Pappel). Dies entspricht einem Gewicht von ca. 140 Tonnen. Auf ca. 8000 Klötzen und Stämmen wird ein Ertrag von bis zu 5000 kg pro Jahr erzielt.

http://www.pilzkult.de/hallenser_pilzkult.php

Kinshi

Für Nahrungsspezialisten, z. B. Käferlarven, die nur weißfaules Holz verwerten können, sollte der Anteil des lebenden Pilzmyzels möglichst hoch ausfallen, denn es liefert ihnen einen hohen Anteil Proteine und Mineralstoffe. Kinshi erfüllt genau diese Voraussetzung, denn es weist einen bis zu 40 Mal höheren Anteil an Pilzmyzel auf als natürliches weißfaules Holz. Als Kinshi wird in Japan ein Gemisch aus Holzspänen mit einem hohen Prozentsatz Pilzmyzel bezeichnet – verkauft wird das Ganze in Flaschen oder großen Beuteln. Die Herstellung dieses Gemisches läuft unter Laborbedingungen ab. Zuerst werden Holzschnitzel bzw. Holzmehle von verschiedenen Laubbäumen wie Buche, Eiche, Erle, Pappel etc. autoklaviert (sterilisiert). Danach kommen die Schnipsel in einen Autoklavenbeutel (meist mit 4–5 l Volumen), der eine leichte Zufuhr von Sauerstoff gewährleisten muss. Im nächsten Schritt wird dieser Reinmix mit Pilzsporen beimpft und oft mehrere Monate zum Durchwachsen des Pilzmyzels in Bruträume überführt, die die idealen Temperatur- und Feuchtigkeitsparameter bieten. Meist kennen wir diese Pilze aus der Speisepilzzucht, denn es sind oft Pleurotes Arten, wie die bei uns bekannten Seitlinge, z. B. Kräuterseitling, Austernseitling usw.

Kinshi wird hauptsächlich für Hirschkäfer verwendet. Einige Unterarten wie Prosopocoilus giraffa giraffa oder auch Dorcus titanus titanus schlüpfen als Imagines mit enormen Größen, wenn die Larven auf Kinshi gezogen wurden.

Flake Soil

Mit der Fermentation von möglichst fein gemahlenem oder gehäckseltem Holz wird ein beschleunigter Abbau des Lignins provoziert, ohne jedoch die Zellulose zu sehr zu verbrauchen. Dieser Vorgang würde in der Natur oft mehrere Jahre andauern. Unter künstlicher Fermentierung reichen jedoch meist 6–8 Wochen. Für die meisten Arten großer Rosenkäfer wie Mecynorhina, Goliathus oder groß werdenden Arten von Eudicella gralli oder Dicronorhina derbjana derbjana und Jumnos (und übrigens auch Tausendfüßlern, Asslen, Saftkuglern!) bietet das so entstandene Flake Soil ideale Wachstumsbedingungen, damit sich massige, kräftige Tiere entwickeln können.

Bei Hirschkäfern und Riesenkäfern schafft die Vereinzelung der Larven in Flake Soil ebenfalls ideale Bedingungen und reduziert zudem den Pflegeaufwand deutlich. Flake Soil stellt mittlerweile bei vielen Arten die modernste Methode der Wahl dar, um große und fitte Imagines zu erhalten. Auch ansonsten eher als schwierig zu züchtende Arten wie Goliathus goliatus kann man unter Verwendung von Flake Soil erfolgreich nachziehen.

Additive

Bei den Additiven, also Zusatzstoffen, die in das jeweilige Substrat gemischt werden, geht es in erster Linie darum, den Larven einen höheren Protein- und Fettanteil zur Verfügung zu stellen. So können sie schneller an Gewicht zunehmen und haben zudem mehr Reserven, um später als möglichst stattlicher Käfer zu schlüpfen. Als ideal für diesen Zweck haben sich gemahlene Seidenraupenpuppen erwiesen. Einige Züchter schören auch auf ganze Bachflohkrebse (Gammarus), die Qualität der einzelnen Additive spielt natürlich auch wieder eine große Rolle. So sind Seidenraupenpuppen aus Südamerika zwar meist teurer, als angebotene aus China, bei unseren Erfahrungen jedoch sind sie höherwertiger

Entwicklungszyklus

Die meisten Rosenkäfer können kurz nach dem Schlupf verpaart werden. Sie sind oft wenige Minuten, nachdem sie den Kokon verlassen haben, schon sehr aktiv und gehen auch direkt an dargebotenes Futter, um neue Kräfte zu tanken. Die meisten Hirsch- und auch Riesenkäfer dagegen sind nach ihrem Schlupf noch mehrere Tage, teilweise bis zu mehrere Wochen inaktiv. So hält z. B. Dynastes tityus oft noch eine zweimonatige Diapause ein, bevor die Tiere zögerlich ans Futter gehen. Auch Weibchen von Lamprima adolphinae verkriechen sich gerne noch ein paar Tage. Sobald die Futterstellen aufgesucht werden und die Tiere aktiv fressen, ist der Zeitpunkt für eine Verpaarung gekommen. Ist diese erfolgreich abgeschlossen, sucht sich das Weibchen eine passende Stelle, um seine Eier abzulegen. Diese quellen aufgrund der Umgebungsfeuchte auf ein Vielfaches ihrer Ursprungsgröße an. Nach einiger Zeit, meist 2–4 Wochen, schlüpfen dann kleine Larven, die im Lauf ihrer Entwicklung zum fertigen Käfer drei Stadien durchlaufen. Diese Larvenstadien werden bei Züchtern als L1, L2 und L3 bezeichnet.

Entwicklungszyklus Käfer Larven Substrate

In jedem Stadium frisst die Larve von dem sie umgebenden Substrat und nimmt an Gewicht zu. Um zu wachsen, muss sie sich häuten. Dann geht sie in die nächste Larvenphase über. Im L3-Stadium nimmt die Larve oft enorm an Gewicht und Umfang zu und nimmt eine gelbliche Färbung an. Diese Verfärbung ist das Resultat von Fetteinlagerungen, die sie sich angefressen hat. Anschließend sucht sie sich einen geeigneten Platz, um sich in einem Kokon zu verpuppen. In dem Kokon metamorphosiert die Larve zur Imago und schlüpft nach einer gewissen Ruhezeit, die je nach Art mehrere Monate betragen kann.

Das Faszinierende an der Metamorphose sind die unglaublichen Vorgänge, die sich innerhalb der Puppe vollziehen und die noch nicht komplett erforscht sind. Das Innere der Larve löst sich in dieser Zeit fast komplett auf und organisiert sich völlig neu.

Kleine Rosenkäfer brauchen von der Eiablage über die drei Larvenstadien bis hin zum Kokon und dann zum fertigen Käfer oft nicht mehr als 6–8 Monate. Größere Rosenkäferarten wie die prächtigen Mecynorhina dagegen benötigen für diese Entwicklung 12–14 Monate. Bei einigen Hirschkäfern und bei den meisten Riesenkäfern müssen hierfür mehrere Jahre eingeplant werden. Die Ausnahme hierbei sind kleine, sehr bunte Hirschkäferarten aus Australien wie Phalacrognathus muelleri oder Lamprima adolphinae aus Indonesien, die auch schon nach 8–10 Monaten als fertiger Käfer zu bestaunen sind. Bei Riesenkäfern bieten Xylotrupes-Arten wie Xylotrupes gideon aus Sumatra oder auch Chalcosoma atlas gute Möglichkeiten für Einsteiger, um schnell zum Erfolg zu kommen, denn auch sie sind oft schon nach 8–10 Monaten zur fertigen Imago ausgereift.

Viele Käferhalter vereinzeln ihre Larven grundsätzlich in deutlich kleineren Behältern. Der Aufwand in der Pflege ist dadurch enorm hoch, jedoch werden auf diese Weise eventuelle kannibalische Übergriffe vermieden. Diese Vorgehensweise ist bei den meisten Rosenkäferarten jedoch nicht nötig, denn genügend hochwertiges Substrat vorausgesetzt, sind nur wenige Arten / Unterarten wie beispielsweise Eudicella gralli hubini und Goliathus goliatus wirklich kannibalisch veranlagt. Bei Riesenkäfern dagegen hat sich diese Methode als am effektivsten herausgestellt: Große Männchen mit beachtlichen Hörnern erzielt man durch eine Vereinzelung der Larven ab dem L2-Stadium. Hierzu sollten pro Larve mindestens 2 l (siehe auch Zubehör / Zuchtboxen Käfer)Volumen mit reinem, frischem Flake Soil eingeplant werden, das randvoll eingefüllt wird. Sehr groß werdende Arten wie Dynastes hercules hercules benötigen eher schon ein 5-l-Behältnis (z.B. BraPlast Box 5,8 L), da der Kokon eine enorme Größe erreichen kann. Ein Tipp: In runden Behältern kommt es weit seltener zu Fehlbildungen von Hörnern und Geweihen als in eckigen

Hirschkäferarten kann man ebenfalls in Flake Soil vereinzeln, jedoch bietet auch Kinshi ideale Bedingungen, um wirklich stattliche Exemplare zu bekommen. Beide Methoden haben ihre jeweiligen Vorteile – es bleibt dem experimentierfreudigen Liebhaber überlassen, seine eigenen Erkenntnisse zu gewinnen, welche Methode für ihn und für die jeweilige Art am besten ist.